MicroPython

Die Entwicklung mit Arduino Studio, Visual Studio Code  ist gängige Praxis. Für einfache Aufgaben oder Schulungszwecke kann es aber auch durchaus interessant sein, den Mikroprozessor mit einem Interpreter auszustatten und einfach per Terminal zu steuern. Genau das verbirgt sich hinter Micropython und funktioniert auch mit dem ESP8266 und ESP32. Ein ähnlicher Ansatz verfolgt LUA (NodeMCU / LUA).

MicroPython und pyboard

Die erste Umsetzung von Python auf einem Mikroprozessor erfolgte auf den eigens dafür gebauten pyboards, von denen es Mitte 2019 zwei Serien mit je drei Varianten gibt und auf https://store.micropython.org/ vorgestellt werden:

  • pyboard D-Serie
    Das kleinere kompakte Modell mit WLAN und BT
  • pyboard Serie
    Die Vorgängerversion ohne WLAN/BT und ca. 30€

Natürlich gibt es für die Boards auch entsprechende Gehäuse und weitere Sensoren, die aufgesteckt werden können. Es gibt auch günstigere Nachbauten im Internet, die aber immer noch über den bekannten ESP32 und ESP8266:Boards sind.

ESP32/8266 und Micropython

Interessant ist die MicroPython-Firmware aber dennoch, denn es gibt sie auch mittlerweile für den ESP8266 und den ESP32. Diese Plattform ist natürlich schon allein vom Preis her deutlich interessanter, da es die entsprechenden Module für unter 10€ und in vielen Varianten gibt.

Micropython für ESP8266/ESP32 ua.
https://micropython.org/download/all/

Anders als bei Arduino, bei der ein lokal geschriebener Code kompiliert und dann auf den ESP übertragen wird, müssen wir die vorgefertigte Firmware mit dem Programm "μPyCraft" auf das Modul übertragen.

Programmieren

Interessant ist bei MicroPython, dass wir nicht mit einer Entwicklungsumgebung wie Visual Studio Code oder Arduino programmieren sondern quasi mit einem "Termin-Emulator" direkt auf dem Board interaktiv arbeiten können. Aber es gibt auch interessante GUIs dafür.

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