Kinder: Einstieg in Programmieren, Elektronik, IoT

Nach dem meine Seite "Vom Konsumenten zum Kreativen" schon mehrere DIN-A4-Seiten lange geworden ist, habe ich die Seite hier als eigenen Bereich in kleinere Happen aufgeteilt. Sie fasst viele Projekte und Ideen zusammen, um Kinder, Jugendliche und Auszubildende für das Thema IT, Computer, Mikroprozessoren, IoT, Elektronik u.a. zu interessieren.

Nur weil ein Kind mit einem "Computer" besser umgehen kann, also Sie, muss es noch lange nicht in der IT-Branche auch später arbeiten. Aber solange jemand mit Spaß bei der Sache ist, können Sie fördern. Damit meine ich aber nun nicht "spielen lassen" sondern durchaus auch fordern.

Seit mehrere Jahren beobachte ich die Entwicklung, das junge Menschen immer mehr konsumieren (YouTube, NetFlix, XBox, etc.). In Bussen und Bahnen wird mehr und mehr au dem Handy gespielt, Filme betrachtet, gechattet (WhatsApp) oder Musik gehören- Ein "Gespräch" mit Mitreisenden findet nicht mehr statt. Kreativität, eigene Ideen, Visionen aber auch Scheitern sind wichtige Zutaten für einen erfolgreichen aber auch zufriedenen Menschen und wir sollten uns nicht in die bequeme Passivität zurückziehen. Ich bin sicher nicht der Motivationstrainer für Menschen mit musischer Begabung oder mit körperlichen Möglichkeiten (Sportler). Mein Bereich ist nun mal die IT und die Elektronik. Aber ich sehe viele Menschen die gerade passiv YouTube-Clips oder die "Super-Stars"-TV-Shows anschauen, in denen sehr junge Athleten, Musiker, Tänzer, Künstler etc. überragende Leistungen zeigen. Dazu gehört aber auch, dass man nun mal seine Füße in die Hand nimmt, seinen Arsch hochbringt und sich überlegt, was einem wirklich Spaß machen kann. Und dann fängt das Üben, Lernen, Recherchieren u.a. erst richtig an Spaß zu machen.

Aber auch die Eltern müssen hier aktiv werden, damit die elektronischen Gadgets nicht nur die Kinder ruhigstellen. Kennen Sie die 3-6-9-12 Regel?

  • unter 3 Jahre: Kein Bildschirm
    Bis zu 3 Jahren sollen Kleinstkinder gar nicht mit einem "Fernseher" oder Monitor in Kontakt kommen. Musik aus dem Radio mag ok sein aber in dem Alter gilt es andere, speziell motorische Fähigkeiten zu erlangen und nicht auf dem Hinterteil zu sitzen. Das kommt noch früh genug.
  • unter 6 Jahre: Keine Spielekonsole
    Es ist verlockend mit Nintendo und Co sich zu beschäftigen. Vielleicht kann das Kind mal mit den Eltern gemeinsam die Sendung mit der Maus oder KIKA schauen. Auch das ein oder andere Hörspiel, z.B. die drei Fragezeichen etc., sind viel wertvoller als die "Daddelkiste". Eltern sein ist nicht immer einfach-
  • unter 9 Jahre: Kein Internet und kein Smartphone
    Auf Dauer können Sie das "spielen" ja nicht verbieten aber das kann alles "offline" erfolgen. Natürlich muss man dazu ein Spiel auch mal kaufen oder Edubuntu einsetzen. Aber Internet oder gleich ein Smartphone ist bis zu dem Alter nicht ratsam
  • unter 12 Jahre: Kein unbeaufsichtigtes Internet
    Es mag auch für Eltern verlockend sein, das Kind vor dem Computer oder mit einem Tablet ist einer Ecke zu "parken". Der

Es bedarf schon eines gewissen Alters, um den Umgang mit Medien und dem Internet richtig einzuschätzen und selbst über 12 Jahren haben Sie eine Aufsichtspflicht, dass ihr Kind wohlbehalten aufwächst.