Schattenserver

Viele Firmen fürchten sich zurecht vor einem Ausfall des Mailservers, so dass keine neuen Nachrichten mehr empfangen oder versendet werden können. man kann nun versuchen, den primären Server mit Cluster und anderen Techniken "Hochverfügbar" zu machen, aber auch hier gibt es Ausfallzeiten. Vielleicht kann ihnen die Option eines "Schattenservers" hier helfen.

Die Idee

Mails; werden per SMTP versenden und empfangen und natürlich durchlaufen Mails mehrere Stationen, bis diese am Ziel sind. Man könnte also von jeder Mail die empfangen wird, eine Kopie an einen anderen Mailserver leiten, welcher diese Mails ebenfalls in Postfächer einsortiert, die aber für die Anwender erst mal nicht erreichbar sind

Schattenserver

Es muss natürlich sichergestellt sein dass:

Stellen Sie sich einfach vor, sie fahren täglich mit ihrem Auto zur Arbeit aber haben immer noch einen Zweitwagen oder ein Fahrrad in der Garage, wenn die primäres Gefährt nicht verfügbar ist. Vielleicht sind Sie etwas langsamer und unbequemer unterwegs, aber sie kommen an ihr Ziel.

Funktion

Fällt nun das primäre Messaging System aus, so können Anwender sehr einfach auf den "Ersatzserver" ausweichen und je nach Produkt ihre neuen Mails und einige ältere Nachrichten lesen und sogar darauf antworten. Der Zugriff per Outlook ist zu überlegen. Meist ist ein Zugriff per Browser der beste Weg, ein Notsystem zu betreiben. So kann man z.B. direkt den OWA-Zugriff auf das Notsystem umlenken und die Mitarbeiter über eine vorgeschaltete Informationsseite über die Umstellung und den Status informieren.

So ein Schattenserver hat aber durchaus auch andere Vorteile.

Einschränkungen

Aber ein sekundärer Server ist und wird auch keine 1:1 Kopie der produktiven Version sein. Insofern gilt es einige Einschränkungen zu beachten:

Insofern ist diese "Lösung" nicht für alle Firmen sinnvoll einzusetzen. Aber wer eine Option zwischen einen längeren (in Stunden) Totalausfall mit einem Server und einer Hochverfügbarkeit per Cluster sucht, könnte hiermit eine Möglichkeit gefunden habem

Technische Umsetzung

Natürlich unterstützt Exchange von Hause aus keine solche Umgebung. Aber es gibt jede Menge Möglichkeiten, sich einen zweiten Mailserver aufzubauen, der per Webbrowser den Zugriff erlaubt Wichtig ist dabei natürlich der Aspekt der Active Directory Kopplung in zweierlei Hinsicht

Welches Produkt letztlich zur Auswahl kommt, ist eine Frage ihrer Anforderungen und der Kosten. Insofern sind die Produkte hier nur eine kurze Information:

Genau genommen ist mir der zweite Exchange Server aber persönlich am angenehmsten, auch wenn der Server eine weitere Lizenz kostet. Für die Anwender gibt es aber die geringste Veränderung bei einem Schwenk und selbst Daten können einfach per PST-Datei übertragen werden. Zudem kennen Sie als Administrator die Verwaltung schon gut.

Perfektion

Genial wäre natürlich eine Lösung die z.B. zwei Exchange Server samt ihrem Inhalt funktionieren. Exchange bietet dazu zwar Schnittstellen an, allerdings kenne ich kein Programm, welches aktuell zwei Postfächer z.B. per MAPI, WebDav oder Webservice abgleicht.

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