Spam und UCE

Dieser Bereich hat "unerwünschte Werbemail", klassisch als "SPAM" bezeichnet, als Schwerpunkt. Aber auch Viren, Verschlüsselungstrojaner und andere Ramsomware hat hier seinen Platz.

Jeder, der seine Mailadresse im Internet hinterlässt, z.B. in Newsgroups, auf Webseiten etc. wird nach und nach auch mit den negativen Möglichkeiten des Internet spüren. Auch die Werbewirtschaft und kriminelle Personen nutzen die "günstige" Gelegenheit per Mail ihre Angebote zu unterbreiten. Im Gegensatz zu der Werbebotschaft im Briefkasten, die gedruckt und verteilt werden will (Kosten !), ist die Werbebotschaft per Mail nahezu kostenfrei. Vor allem wenn sich der Absender noch eines offenen Relays bedient, ist kaum dagegen vorzugehen.

Wichtiger Disclaimer
Zusammen mit Net at Work habe ich die Lösung NoSpamProxy entwickelt und bin natürlich überzeugt, dass Sie die beste Lösung ist. Dieser Bereich enthält an verschiedenen Stellen auch Hinweise, wie NoSpamProxy etwas löst. Ich gehe davon aus, dass sie als Leser sehr gut selbst zwischen fachlichen Informationen und Werbung unterscheiden können. Genau genommen ist die ganze MSXFAQ ja auch eine Art "Arbeitsprobe" meines Wirkens bei Kunden und damit ein Stück weit auch eine Bewerbung um Aufträge und Kontakte.

Ich hoffe ihr Posteingang sieht nicht irgendwann morgens so aus, wie mein Outlook, wenn ich den Schutz deaktiviere. Alle markierten Zeilen sind irgendwelche Mails, die ich nun wirklich nicht brauche.

Der Begriff Spam steht für Frühstücksfleisch und wurde durch die englische Komiktruppe "Monthy Pyton", die den Begriff wahllos in dem Sketch "Well, we have Spam, tomato & Spam, egg & Spam, Egg, Bacon & Spam..." prägte. UCE steht für "unsolicied commercal email", übersetzt etwa für unerwünschte kommerzielle Nachricht.

Die Internationalität des Internet und die fehlende klare Rechtsprechung in Deutschland verhindert eine effektive Strafverfolgung und Schadenregulierung. Zumal es die staatlichen Organe noch nicht eingesehen haben, dass hier eine rechtliche Lücke besteht. Auch ist die Rechtsprechung der Gerichte hier bei weitem nicht eindeutig und klar, so dass allein die Auswahl des passenden Gerichts die Entscheidung schon vorweg nimmt.

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Fragen und Antworten zu Spam

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    Warum Sie beim Spamschutz eigentlich kontraproduktiv sind
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    Warum sind Unzustellbarkeiten so ein Problem ?
  • Samples
    Einige Beispiele von Spam-Mails mit ihren Besonderheiten.
  • Spam mit Schadcode
    recht gut personalisierte Paketdienstmail mit Schadcode
  • GTUBE
    Testmail für Spam Schutz Programme. ähnlich EICAR Virenschutz)
  • Störer
    Warum NDRs auf Spam die falsche Antwort sind.
  • Phishing
    Spam mit konkretem finanziellen Interessen.
  • Schädliche Office Dokumente
    Individuelle Malware-Mails erschweren die Erkennung.
  • Gehackte Mailaccounts
    Wenn Provider Zugangsdaten der Kunden "verlieren" können Spammer mit den Mailkonten Spam versenden
  • Termin-Spam
    Meine erste Spam-Mail, die sich als Terminanfrage getarnt hat.
  • Bewerbungs-Spam
    Gefahr für die Personalabteilung/Recruiting - Eine Bewerbung per Mail kann eine böse Überraschung sein
  • DMARC
    Wenn sie SPF/DKIM nutzen, können Sie so ermitteln, wer mit ihrer Maildomain Phishingmails versendet.
  • Qualifizierter Spam
    Im Herbst 2015 habe ich viele SpamMails bekommen, deren Empfängerliste interessant war.
  • Links zum Thema
    Eine ganze Seite mit Links rund um Spam.

Spamschutz mit Microsoft

Auch Microsoft hat eine eigene Produktserie gegen Werbemails.

Kostenfreie Schutzprogramme

Neben den von Microsoft integrierten Filtermaßnahmen und einigen kommerziellen Lösungen wie z.B. NoSpamProxy, gibt es auch einige kostenfreie Schutzprogramme.

Spam außerhalb von Mail

Es gibt aber noch andere Dinge, die kostengünstig und effektiv mit Werbung beladen werden können. Immer mehr Anwender nutzen das Internet auch zum relativ "kostengünstigen" telefonieren. SIP und H.323 sind bekannte Protokolle und SipGate, SkyPE, NetMeeting und andere Programme gängige Vertreter. Dank des ENUM-Telefonbuch-Verzeichnisses ist es sehr einfach möglich, die anrufbaren Personen ausfindig zu machen. Also fehlt nur noch das kleine Word Makro, welches eine vorbereite Werbung als WAV oder MP3-Datei der zunehmenden Zahl von VoIP-Teilnehmern vorliest.

Schöne heile Welt. Manchmal wären wir sicher alle froh, wenn nicht alles so billig oder kostenfrei ist.