Whitelists

Jeder Spamschutz hat natürlich das Risiko, dass eine gute Mail irrtümlich geblockt wird. Das ist natürlich schwerwiegend, wenn dabei weder der Absender noch der Empfänger davon Kenntnis erhält. Auch wenn die Hersteller von AntiSpam-Produkten dieses "Problem" gerne verschweigen oder klein reden, so ist es aber wohl doch so schwerwiegend, dass fast alle größeren Webseiten oder Dienstanbieter darauf hinweisen. So z.B. auch MSN selbst, wenn man deren Support bemüht: 

Whitelist mt MSN

Sie finden solche Hinweise auch bei anderen Anbietern und speziell bei Versendern von größeren Rundschreiben. (z.B. Microsoft TechNet News, Partner Newsletter) etc. Es ist nicht nur für den Versender ärgerlich, wenn die Mails nicht ankommen sondern auch die Nachbearbeitung solcher Fehler ist sehr zeitaufwändig und kostenintensiv.

Probleme mit Whitlisting

Dabei wird aber gerne vergessen, dass dieses "Whitelisting" gleich mehrere Probleme hat

So schön der Begriff "Whitelist" klingt und eine Sicherheit für fehlerfreie Zustellung verspricht, so schwerwiegend sind dessen Auswirkungen auf die Kommunikation. Entweder erlaubt das System keine solche Pflege oder Sie ist sehr Aufwändig für den Anwender. Er muss auf jeden Fall tätig werden und dann stellt sich die Frage, wie ein Anwender seine Whitelist denn pflegen möchte, wenn er gerade unterwegs ist (OWA, ActiveSync, Blackberry etc.)

Dynamisches Whitelisting mit NoSpamProxy

Ich persönlich finde es z.B. erschreckend, dass noch kein anderes Produkt, außer NoSpamProxy, aktiv auch die ausgehende Kommunikation mit auswertet.
Sie folgenden Zeilen können Sie ruhig als Werbung für diese Idee verstehen. Primär soll damit aber ein aus meiner Sicht besserer Weg aufgezeigt werden, der natürlich jedem offen steht.

Sicher gibt es schon einige Produkte, die ausgehende Mails mittels Bayes Filter als "gut" lernen. So hat z.B. Webwasher als auch IronMail wohl die Möglichkeit eine dynamische Whitelist zu aktivieren, in der dann ausgehende Empfänger und Mails, die aus der Quarantäne befreit werden, abgelegt werden. Allerdings bleibt es weiterhin eine Whitelist auf "MAIL FROM"-Adressen mit all ihren Einschränkungen.

NoSpamProxy merkt sich auch die Kommunikationsbeziehungen und baut so seine eigene individuelle Whitelist auf. Allerdings nicht als absolutes Kriterium, sondern in einem abgestuften Wertesystem mit mehreren Kennzahlen. Mit jeder ausgehenden Mail lernt NoSpamProxy meine Kommunikationspartner und merkt sich die Zieladresse, Zieldomäne, Zielsysteme und weitere Kennzahlen. Bei einer Rückantwort ist es dann sehr viel einfacher, die Rückläufer zu erkennen und sogar über die ansonsten starken Filter wie RBL und DUL zu heben. Fälle also, bei denen klassische AntiSpam Produkte die Verbindung viel zu früh ablehnen. Hier leistet sich NoSpamProxy die Sicherheit, ein paar Bytes mehr anzunehmen um vielleicht doch eine gewünschte Kommunikation wieder zu erkennen.

Der schöne Nebeneffekt ist hierbei, dass ich einfach durch eine Mail an den Empfänger diesen quasi "einladen" kann. Das geht auch von unterwegs mit Windows Mobile oder OWA und ganz ohne gesonderte Authentifizierung etc.

Nur unbekannte Absender kann ich so natürlich nicht einfach eintragen. Das klassische "Newsletter"-Problem ist bei jedem Filter schwer lösbar, d.h. ein Newsletter sendet ihnen etwas und ihr Spamfilter unterdrück die Mail. NoSpamProxy verhindert zumindest die Mail mit einer SMTP-Fehlermeldung. Seriöse Versender bekommen daher von ihrem Mailserver einen Fehler und können dem Nachgehen, wenn Sie ein Interesse daran haben. Bei Spamfiltern mit Quarantäne hingegen kann weder der Sender noch der Empfänger sofort den Fehler erkennen. NoSpamProxy arbeitet ohne Quarantäne.

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