Verfügbarkeit (Exchange und anderes)
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Dieser Bereich fasst die verschiedenen Konzepte und Modelle zusammen, um die Verfügbarkeit von Exchange zu verbessern. Dabei ist ein Exchange "Cluster" nur ein sehr kleiner Aspekt dieser Modelle. Wer von Hochverfügbarkeit spricht, muss nicht immer einen Cluster kaufen und einsetzen. Oft fahren Sie sogar mit einem einfachen Standardserver und entsprechenden Vorkehrungen unterm Strich besser.
Konzept <> Lösung
Ich beschreibe hier teils technische Feinheiten als auch allgemeine
Konzepte, Ideen, Möglichkeiten. Sie sollten kein "How-To"
erwarten, da höhere Verfügbarkeiten immer individuell zu betrachten sind
Es ist offensichtlich, dass immer mehr Administratoren unruhig schlafen, wenn Sie an einen Ausfall des Exchange Servers denken. Sie werden sehr schnell merken, dass Exchange nicht nur ein Mailserver ist, sondern sehr schnell das Herz und Rückgrat eines Unternehmens werden kann. Messaging Dienste dürfen dann nicht mehr ausfallen oder Ausfälle (geplant oder ungeplant) müssen möglichst kurz gehalten werden. Also suchen Sie nach Lösungen, wie im Falle eines Fehlers die Ausfallzeit und der mögliche Schaden minimiert werden kann. Und damit landen Sie beim Thema Hochverfügbarkeit mit Exchange. Leider gibt es auch hier keine Antwort ohne das Umfeld zu kennen und nur durch die Installation eines Cluster wird ihr System eher komplexer und weniger Verfügbar, wenn Sie nicht das Gesamtpaket umsetzen. Für die Funktion des Nachrichtensystems in einem Netzwerk sind viele Komponenten notwendig, die alle zusammen greifen und funktionieren müssen. Es ist eine Kette und der Exchange Server ist meist nicht das schwächste Glied. Fatalerweise wird ihr Exchange Server dann zum schwächsten Glied, wenn Sie ihn als Cluster installieren und nicht entsprechend vorbereitet sind. Sie werden nämlich für jede einzelne Komponente ihres gesamten Systems prüfen müssen, wie Sie diese auf eine von ihnen gewünschte Verfügbarkeit bringen.
Verfügbarkeit - mehr als nur Cluster
Ehe sie nun gleich zu den Unterseiten über die verschiedenen Exchange Cluster weiter klicken, sollten Sie sich erst einmal Gedanken zum Thema "Verfügbarkeit" machen.
- Verfügbarkeit definieren
- Kosten festlegen
- Komponenten lokalisieren
- Betreiben von höher verfügbaren Systemen
- Wiederherstellen nach Ausfällen
Exchange Bordmittel
Nachdem Sie diese Vorarbeiten erledigt haben, können Sie sich natürlich die Details zu Microsoft mit Cluster durchlesen.
- Clustergrundlagen
-
Clusterhorror
Ein paar Beispiele aus meiner Tätigkeit, wie Cluster nicht funktionieren sollte - Exchangecluster
- Local Continuous Replication
- Exchange 2007 Cluster Continuous Replication
- CCR Failover
- Standby Continuous Replication (SCR)
-
Clustervergleich
CCR, LCR, SCR, SCC - Exchange 2010 DAG
- Exchange Dial Tone Recovery
Verfügbarkeit mit Storage
Die meiste Zeit geht verloren, wenn Sie eine Datenbank wiederherstellen oder einen Server installieren müssen. Ein Storage Netzwerk (Fiber Channel oder iSCSI) kann hier bei fachgerechtem Einsatz Zeit sparen.
- SAN Replikation / Snapshots
- SAN Backup/Restore
- SAN Boot
Verfügbarkeit im Netzwerk
-
Network Load Balancing
Bis zu 32 Server in einem Verbund betreiben.
Verfügbarkeit und Virtualisierung
Nicht erst seit "VMotion" von VMWare denken Leute über die Vorteile einer Virtualisierung von Servern bezüglich der Verfügbarkeit nach. Der Einsatz von virtuellen Systemen ist nicht nur eine sich
- VMs zwischen Hosts "verschieben"
- VMs clonen statt neu installieren
Sonstige Verfügbarkeitsstrategien
Neben den offiziellen Wegen eines Microsoft Clusters können Sie durchaus mit alternativen Ansätzen arbeiten:
- Redundanz durch mehrere Systeme
- Server schnell aufsetzen mit RIS/WDS
Sie sprechen über die Reduzierung ihrer Downtime nach einem Serververlust aber brauchen 1-2 Stunden um ihren Server erst einmal zu installieren - Verfügbarkeit ohne Cluster
- Virtualisierung für Hochverfügbarkeit
Virtuelle System können schnell auf anderen Hosts online geschaltet werden. - Virtualisierung als Desaster Option
Physikalische Systeme können in virtuellen Servern als schnelle Ersatzoption gesichert werden. - Backup und Recovery Server
Ersatzserver bzw. aktive Exchange Server übernehmen bestehende Datenbanken - Datenmanagement mit HSM/Archiv / Recovery mit Journalmailbox
Weniger Datenmenge reduziert die Downtime durch Restore und den Datenverlust - Postfachaufteilung
Aufteilung von Inhalten reduziert die Datenmenge des primären Servers = weniger Wiederherstellung, kürzeres SLA - Schattenserver
Stellen Sie sic vor, die betreiben neben dem produktiven System ein zweites System für den Notfall. So könnte dies aussehen - VSSCopy + Recover Server
- Mailbox Replication (Cemaphore’s MailShadow )
- Geografische Cluster
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Standbyserver
Physical Hardware Failover (Doubletake, NSI)
Database Replication (Nearbpoint Backup mimosa Systems http://www.mimosasystems.com - MSXFAQ Network Load Balancing
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MSXFAQ
MiniSFT
Eine alternative Möglichkeit statt NLB -
Quickstart
RIS/WDS als Notfallwerkzeug zur Serverwiederherstellung.









