Teams Projektplan

Der Begriff Projektplan ist vielleicht etwas hoch gegriffen, weil hier keine komplette Auflistung aller Tätigkeiten geben kann. Aber als ich die Seite Teams Island-Mode geschrieben habe, wollte ich am Ende nicht einfach aufhören. Aber es wurde immer mehr, so dass ich diese gesonderte Seite für eine geplante Einführung von Teams in einem Unternehmen mit Skype for Business geschrieben habe.

Dass ich mit dem Teams Island-Mode der als "Default" gesetzt ist, alles andere als zufrieden bin, sollte angekommen sein und wenn Sie noch ganz wenig Teams-Nutzer haben, dann rate ich zumindest den Firmen, die heute schon Skype for Business nutzen, ganz schnell den Tenant auf "Skype for Business Only" zu stellen. Wenn ihnen das gelungen ist, dann können Sie ganz sauber geplant ein Teams-Projekt angehen. Ich denke da an folgendes Vorgehen:

In Kurzform

  1. SfB Nutzung bisher
    Sie nutzen bisher schon Skype for Business entweder On-Premises oder Online oder Hybrid.
  2. Teams ist aktiv
    Mittlerweile können Sie davon ausgehen, dass jeder Tenant schon mit Teams versorgt ist. Ok, die DE Cloud - die deutsche Microsoft Cloud hat natürlich kein Teams und wie es mit den anderen Clouds von Microsoft aussieht, betrachte ich hier nicht weiter.
  3. Kein Teams ohne Planung
    Idealerweise sperren Sie möglichst schnell die generelle Nutzung von Teams, soweit dies überhaupt noch möglich ist.
  4. Test und Pilot
    Um verlässliche Daten für die spätere Einführung von Teams im eigenen Unternehmen zu haben, würde ich zuerst einmal mit dedizierten Testbenutzern die vier Ausprägungen einer Nutzung von Teams durchspielen. Da sie "richtig" konfiguriert sind, können Sie damit auch schon die Koexistenz mit produktiven Benutzern üben, entsprechende Anleitungen und Handreichungen schreiben und das Provisioning erweitern
  5. Einführung in Produktion
    Aus meiner Sicht gibt es keinen "Stichtag" sondern die Nutzung von Teams wird pro Benutzer in dem Maße aktiviert, wie es sinnvoll ist. Es kann durchaus sein, dass ein Anwender zuerst einmal mit "SfBwithteamsCollab" arbeitet, weil das Netzwerk noch keine Meetings in der Cloud verkraftet oder der Benutzer noch Funktionen von Skype for Business On-Premises nutzt, die in Online nicht verfügbar sind, z.B. Responsegroups etc.

Die Pilotgruppe oder Test-Konten können mit Teams testen, Erfahrungen sammeln und letztlich die Vorgaben für die spätere produktive Nutzung definieren. Sobald die Tests und Evaluierungen abgeschlossen sind, sollten Sie entsprechende Handreichungen und Anleitungen, Schulungen und andere Hilfsmittel für die Anwender erstellt haben. Der Wechsel zu Teams ist aus meiner Sicht ähnlich fundamental wie die Einführung von E-Mail im Unternehmen und davor die Netzwerke und Dateiserver generell.

Letztlich entscheiden die Anwender anhand ihrer Nutzung über den Erfolg der Einführung. Es reicht nicht, wenn Sie als IT-Fachkraft denken, eine leistungsfähige Lösung für das Unternehmen bereit gestellt zu haben. Maßgeblich ist, dass die Anwender das neue Betriebsmittel sinnvoll und effektiv einsetzen und ihren Vorteil in der Nutzung sehen.

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