Bot für OCS und Lync

Bot ist die Kurzform für "Robot" und bezeichnet einen automatischen Prozess, denn ein Anwender aus der Ferne ansprechen kann. Wer sagt denn, dass auf beiden Seiten des Communicator Kanals immer ein Mensch sitzen muss. Es gibt genug Beispiel, wo ein System auf entsprechende Anfragen von Menschen reagieren kann. Sicher gibt es schon immer Experimente mit künstlicher Intelligenz, um eine Maschine als Mensch auszugeben. 

Früher war das oft per Mail der Fall, wenn ich vor vielen Jahren eine Mail an "filebot@fc" (eine NetWare MHS Adresse) mit einem UNC-Pfad im Betreff gesendet habe, dann hat mir mein Connect²-Server (Siehe Ahnengalerie) die Datei mit als Anlage gepackt an eine Mail zurück gesendet. Heute ist Mail ja schon wieder altmodisch und Instant Messages sind viel schnelle. Ich möchte heute auch keine Dateien mehr per Mail erhalten. Dazu gibt es VPN, DirectAccess etc. Heute ist die Welt schnelllebiger und in weniger als 1000 Zeichen muss die Frage und die Antwort kommen. Und genau das kann ein BOT. Er kann auf Kurzmitteilungen reagieren. und es gibt ne ganze Menge von Einsatzbeispielen, z.B. ein paar "Spaßbots:

Dies sind natürlich sehr einfache Beispiele und z.B. eine Übersetzung könnte ja einfach Google Translation einholen.

Natürlich geht hier dann nichts ohne entsprechende Anpassungen und Entwicklungen über die OCS APIs und entsprechender Ideen. Hier eine Liste einiger möglichen Anwendungen als Appetitanreger. Leider kann ich nicht versprechen, dass alle Lösungen irgendwann auf der MSXFAQ erscheinen, speziell wenn diese im Kundenauftrag kostenpflichtig entwickelt wurden. Aber das kann durchaus eine ernsthafte Anwendung sein. Denken Sie einfach einmal über Folgendes nach:

get-mailbox -database <xxx> | where {$_.status -eq "down"} | %{send-instantmessage -Sendto $_primaryMailAddress -helpmessage "DB Down"}

Wenn sie einige Minuten nachdenken, dann finden Sie sicher noch andere Anwendungsbereiche wie automatische Prozesse eine installierte OCS-Umgebung effektiv nutzen können. Oft ist aber ein ergebnisoffenes Gespräch der beste Ansatz mögliche Potentiale in ihrem Unternehmen zu aktivieren.

Interessant wird das natürlich, wenn z.B. per Federation das eigene Lync-System mit MSN, AOL o.ä. verbunden ist und damit auch externe Kontakte teilhaben können. Die Lufthansa erlaubt ja schon Status per SMS (http://www.lufthansa.com/de/en/Information-via-SMS) SMS kosten aber in der Regel mehr, als eine Kurzmitteilung per Instant Messenger auf das Mobiltelefon oder wo auch immer ich gerade angemeldet bin.

Da die Kommunikation aber "sehr schnell" und auch "sicher" ist, kann das Instant Messaging Netzwerk natürlich auch für die Maschine zu Maschine-Kommunikation genutzt werden. Es muss nicht immer ein Webservice sein oder eine Anlage an einer Mail. Über Instant Messaging können auch zwei Prozesse direkt miteinander erkennen, welchen Status (Online, Busy, Offline) sie haben und Daten austauschen.

Da es sich bei Instant Messaging meist nicht um ein "geschlossenes System" handelt, müssen solche Prozesse gut "abgesichert" sein, d.h. sie dürfen sich durch absichtliche oder unabsichtliche Falschmeldungen nicht stören lassen.

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