Migrationsphasen

Jede Migration ist individuell und es hängt immer in der aktuellen Quell und Zielumgebung ab, wie der genaue Weg aussieht. Die Einrichtung eines Parallelbetrieb mehrerer Exchange Organisationen mit einem Abgleich von Benutzerdaten, Kontakten etc. ist nicht zu berücksichtigen. Die Migration der Quelle erfolgt in einem Stück, z.B. An einem Abend oder Wochenende. Für die Migration sind entsprechende Kenntnisse in den Bereichen Active Directory, WINS, DNS, Trusts, SID, SIDHistory, Exchange, SMTP-Routing etc. erforderlich
Dies ist kein "How-To" mit dem Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Migration und Konsolidierung zweier Firmen erfolgt meist in Phasen:

Schauen wir uns die Phasen mal etwas im Detail an, damit Sie einen Hinweis auf die Komplexität einer solchen Konsolidierung erhalten:

Phase 1: Koexistenz und Zusammenarbeit

Wenn die WAN-Verbindung und das IP-Routing steht, sind die weiteren Schritte in der Regel innerhalb weniger Stunden oder Tage umzusetzen. Wer allerdings noch Migrieren und Konsolidieren will, wird sich diesen zusätzlichen temporären Aufwand erst einmal überlegen. Schließlich kann eine gut funktionierende Koexistenz auch Druck von dem Zwang einer schnellen Migration nehmen.

Phase 2: Migration Vorbereitung

Phase 3: Migration Active Directory

Das präferierte bordeigene Hilfsmittel ist natürlich ADMT (Active Directory Migration Toolkit). Es gibt zwar Dritthersteller, die ihnen Arbeit sparen können, weil einige Prozesse und Sonverfälle betrachtet werden, aber ADMT ist durchaus ein sehr geeignetes Hilfsmittel

Phase 4: Mail Migration

Je nach Quelle und Ziel kommen unterschiedliche Programme zum Einsatz. Das kann das Exchange 2003 eigene MailMig sein oder die Exchange 2007/2010 Commandlets. Beide Tools haben aber das Ziel, eine "statische Mailbox" der Quelle in das Ziel zu übertragen. Exchange 2010 kann nach der Migration aus dem Quellpostfach sogar einen Kontakt machen. Dritthersteller erlauben aber z.B. eine Replikation von Postfachinhalten, so dass für die Migration ein erweitertes Zeitfenster zur Verfügung steht. Hier ist eine individuelle Beratung empfehlenswert. Insbesondere wenn die Datenmenge oder Verteilung eine "Stichtags-Migration" nicht zulassen.

Migration der Postfächer

FROZEN STATE
Nun ist der Server in einem Status, bei dem sich nichts mehr bewegt oder ändert. Die Migration kann beginnen

Denken Sie bei dieser Migration auch an den Zielserver. Große Datenmengen blähen die Transaktionsprotokolle auf. Denken Sie auch an Datensicherung, Virenschutz, Überwachung etc

Eventuell Zwei-Schritt Migration wenn der gleiche Server in der neuen Domäne eingesetzt werden soll.

Clientaufgaben

Nach der Migration kommt natürlich die Arbeit auf den Workstations.

Phase 4: Auflösen der Quelle

Probleme

Wenn es nicht nur um die Migration von Daten aus einer Organisation in ein andere Organisation geht, sondern auch langfristig eine Verbindung der Organisation erhalten bleiben soll, dann sind folgende Seiten noch interessant:

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