Polycom VVX-Serie

Im Jahr 2011 hat Polycom mit dem VVX500 ein neues Tischtelefon veröffentlicht. Seit September 2012 gibt es für diese Telefon eine UC 4.10 Firmware, sodass sich das Telefon direkt mit Lync verbinden kann. Polycom Deutschland war so freundlich, mit ein VVX500 zur Vorstellung auf der MSXFAQ mit der Firmware 4.1 ("Controlled Release") zu überlassen. Mittlerweile ist die Firmware allgemein verfügbar.

Achtung: Firmware 5.4.0A (29. Sep 2015) ist für Skype für Business und Office 365 mindestens erforderlich.
Skype für Business and Office 365 Cloud PBX support on VVX phones with UC Software 5.4.0 Rev A http://community.polycom.com/t5/The-View/Skype-for-Business-and-Office-365-Cloud-PBX-support-on-VVX/ba-p/75915

Aber die "Serie" ist nicht nur auf das VVX beschränkt, sondern umfasst eine ganze Gerätefamilie vom kleinsten VVX 300/310 bis zum VVX 1500 und zusätzlichen Bestelltasten und Videooptionen.

VVX500

Hinweis (Stand Sep 2012)
Für den Einsatz mit Lync benötigen sie neben dem Telefon auch die passende Firmware als auch eine Lizenz für das Lync-Feature von Polycom. Beachten Sie dies, wenn Sie in Preissuchmaschinen nach dem günstigsten Angebot suchen.
Das VVX1500 ist der "große Bruder" des VVX500 und konnte ich noch nicht testen.

Das Polycom lässt sich problemlos per PoE versorgen, so dass das zusätzliche Netzteil in der Kiste bleiben kann.

Auf der Rückseite befindet sich neben dem LAN-Port auch ein zweiter Gigabit-Port, um einen PC an das Netzwerk anzuschließen. In den rechten "Handset"-Anschluss kommt der Hörer. Das Telefon unterstützt aber auch direkt ein per RJ11 angeschlossenes kabelgebundenes Headset, welches links angeschlossen wird. Ungewöhnlich ist die 48Volt Stromversorgung, was aber auch der PoE-Spannung entspricht. Intern wird das Telefon sicher mit geringeren Spannungen arbeiten aber ein 48Volt Netzteil findet sich nicht in jedem Schrank.

Auf der Oberseite befinden sich zwei USB-Anschlüsse, von denen einer unter eine Klappe verborgen ist. Hier können Speichersticks zur Gesprächsaufzeichnung, als Bildergalerie oder USB-Headsets angeschlossen werden. Wir können gespannt sein, welche Komponenten dort zukünftig angeschlossen werden können.

Die Inbetriebnahme ist einfach: Anstecken, Booten abwarten, SIP-Adresse, Benutzername und Kennwort eingeben - Fertig. Es ist wirklich so einfach, aber im FirmenUmfeld wird man vielleicht doch besser die Möglichkeiten eines zentralen Provisioning nutzen. Wer mag kann die Anmeldedaten am Telefon natürlich auch per Browser eingeben. Über das Display lässt sich die IP-Adresse in Erfahrung bringen und direkt ansurfen:

Eine eigene "Benutzerverwaltung" im klassischen Sinne gibt es nicht, nur eine unterscheidung, ob jemand das "User-Menü" oder das "Admin-Menü" bekommt. Dies wird am Kennwort festgemacht.

Auch hier sollten Sie als Administrator die Standardkennworte umgehend ändern. Die Defaults sind:
User = 123
Admin = 456
FTP-Zugangsdaten für den Provisioning Server  user=PlcmSpIp Pass=PlcmSpIp

Hier habe ich ihnen den Menü-Struktur zusammengestellt. Die schwarzen Menüs kann auch ein "User" ansteuern. Die "grauen" Menüs kann nur ein Administrator nutzen.

Nach der Anmeldung erscheint aber erst einmal ein Status-Bildschirm mit den Telefoninformationen und der Möglichkeit eines "einfachen" Setup.

Factory Reset

Wenn sie ein Telefon mit unbekannte Vorgeschichte haben, dann ist ein Factory-Reset eine gute Wahl mit einem definierten Zustand anzufangen. Das VVX500 wird über folgende Tastenkombination zurück gesetzt. Das Telefon darf dabei aber nicht an Lync angemeldet sein, da ansonsten die Nummer "gewählt" wird.

Gleichzeitiges Drücken der Tasten 1-3-5 und dann das Kennwort "456" eingeben.

Firmware Update

Software ist nie fehlerfrei und gerade für Telefone im Lync Umfeld wird es noch einige Monate dauern, bis wirklich alles Funktionen fehlerfrei in allen Umgebungen unterstützt werden und das ein oder andere "neue Feature" verfügbar wird. Allerdings ist das nicht immer die Schuld von Entwicklern und Herstellern. In einer proprietären in sich abgeschlossenen Welt der klassischen VoIP-Systeme mit ihren "anlagenspezifischen Telefonen" ist es natürlich einfacher als die offene Welt von Lync. Daher sollten Sie zuerst prüfen, ob das Telefon ein Update bekommen kann. Polycom stellt diese über Internet auf einem öffentlichen Server bereit. Das Telefon kann dabei nicht nur die aktuellste Version sondern auch frühere Versionen bekommen.

UCC Firmware 5.0 public
Unter http://support.polycom.com/PolycomService/support/us/support/voice/business_media_phones/vvx500.html können Sie die aktuelle Firmware herunter laden. Seit der Version 5.0 gibt es sogar eine CAB-Datei für die Bereitstellung über Lync !

Sie können natürlich auch eine eigene interne Bereitstellung vornehmen. Das ist für Firmen natürlich auch der präferierte Weg. Sie laden dazu die Firmware manuell von der Webseite und stellen diese lokal auf einem FTP-Server bereit.

Vereinfachtes Setup

Das vereinfachte Setup enthält schon alle Parameter, um das Telefon "in Betrieb" zu nehmen. Sie ersparen sich damit die mühselige Eingabe der Daten per T9 auf der Telefontastatur. Dies ist aber immer noch möglich. 

Ich habe hier die "Sprache" aufgeklappt. Dahinter sehen Sie noch die Adresse, den Authentifizierungsbenutzer und Kennwort, welche die Lync-SIP-Adresse mitsamt Anmeldedaten aufnehmen. Alles andere "findet" das Telefon bei korrekter Lync-Konfiguration (DNS-Einträge) komplett alleine. Sie können anhand des "Base Profile" das Telefone aber auch für andere Umgebungen einsetzen.

Haptik

Für viele Anwender ist ein wesentliches Kriterium für die Akzeptanz auch das "Anfassen". Das betrifft den Hörer ebenso wie die Tastenbedienung. Und da zeigt das VVX500 aus meiner Sicht keine Schwächen. Der Hörer ist griffig und nicht so rund geformt, dass er nicht auch mal mit der Schulter ans Ohr geklemmt werden könnten. Wobei ich hier jedem den Anschluss eines Headset nahelege.

Die Tasten sind ausreichend groß und haben genügend Abstand. Sie lassen sich sehr gut bedienen. Die "Home"-Taste rechts oben erlaubt immer wieder den Rücksprung auf den Startbildschirm. Ebenfalls am rechten Rand farblich durch den Streifen etwas abgesetzt sind die Tasten für Headset, Lauthören und Mikrofon-Stummschaltung, die entsprechend beleuchtet werden. Die Lautstärke ist durch die +/- Tasten unter dem 10er Feld steuerbar.

Der Status des angemeldeten Benutzers kann über den Touchscreen gesetzt werden. Leider ist am Telefon selbst mein Status nicht an einer farbigen Leuchte erkennbar. Wobei der Nutzen einer zum Anwender gerichteten Leuchte natürlich fraglich ist. Besser wäre eine von Besuchern  Indikator.

Das alte Tanjay hatte schon länger einen Touchscreen, der aber relativ träge und kontrastarm war. Dagegen ist der Bildschirm des VVX500 ein leuchtendes Beispiel an Farbe und Reaktion. Das Niveau ist einem modernen Smartphone ebenbürtig. So macht "scrollen" durch eine lange Kontaktliste Spaß. Am unteren Rand werden kontextabhängig "Softkeys" eingeblendet. Wenn Sie mal die Möglichkeit haben, sollten Sie ein VVX500 "erfahren"/erfühlen.

Trotz des Funktionsumfangs ist das Gerät angenehm klein in den Abmessung geblieben und belegt damit deutlich weniger Platz auf dem Schreibtisch als schon erwähnte Tanjay oder das HP Phone 4120.

Lync Besonderheiten

Die uC-Firmware kann sich auch an Lync anmelden. Dazu muss das Telefon aber erst einmal auf "Lync" eingestimmt werden. Das geht über das Menü oder eine Tastenfolge. Drücken Sie nacheinander die Tasten 1,4 und 9 und halten Sie diese gedrückt bis das Adminkennwort (Default = 456) abgefragt wird und stellen Sie dann das "Basisprofil" auf Lync um:

Nach dem Neustart können Sie sich am Telefon auch mit der Extension und PIN anmelden. Der Anmeldeversuch wird ebenfalls passend angezeigt:

Besonderheiten

Einige Dinge hätte ich von einem Telefon nicht erwartet. z.B.:

  • Wandmontage möglich durch "Nase" an der Hörerauflage
    Wer auf der Hörerauflage einen Schieber ausfährt, kann den Hörer auch in senkrechter Position aufhängen. Das Telefon kann also sehr einfach auch an die Wand montiert werden.
  • Gesprächsaufzeichung und Bilder
    Wer in den USB-Anschluss einen USB-Speicherstick steckt, kann davon  davon nicht nur Bilder im Telefon darstellen (z.B. die Familie) sondern auch Gespräche direkt darauf aufzeichnen. USB-Stick mit Bildern reinstecken und z.B. Bildschirmschoner entsprechend einstellen. Allerdings muss man natürlich Abstriche bezüglich der Auflösung machen. Hier ein Beispielbild.

    Ich habe einfach ein JPG-Bild vom iPhone (3264x2448x16Mio) auf den USB-Stick kopiert und das Telefon hat es natürlich skaliert. Sie können auch gut die beschränkte Auflösung sehen.
  • USB-Headset
    Haben Sie vielleicht schon ein USB-Headset, welches Sie heute mit ihrem PC und Lync nutzen ?. Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese USB-Headset auch am Telefon über USB angeschlossen seinen Dienst verrichtet. Und dabei geht es nicht nur um Audio sondern auch um die Steuerung der Rufannahme über das Telefon. Ob ein Headset funktioniert, zeigt das Telefon schon beim Einstecken an:

    All neueren Headsets aus dem Jabra Musterkoffer und das Plantronics Voyager haben auf Anhieb funktioniert. Mein Jabra MT5390 und das Sennheiser DWPro2 wurden aber noch nicht erkannt.
  • Hintergrundbilder
    Bei den Aries-Telefonen ist dies nicht möglich. So können Firmen das Telefon der "Corporate Identity" unterwerfen
  • Anpassbare Klingeltöne
    Wer mag kann sogar WAV/MP3-Dateien auf das Telefon hochladen, um individuell angeklingelt zu werden
  • Reinigungsmodus
    Man kann im Menü tatsächlich das Touchdisplay abstellen, damit man es "Putzen" kann und diese Berührung keine Aktionen auslöst:
  • Umfangreiche Statistiken zum Betrieb
    Hier ein paar Beispielbilder
  • Polycom Desktop Connector
    Mit dem "Polycom Desktop Connector" wird es möglich, das Telefon vom PC aus zu steuern. Technisch wird eine Softwarekomponente auf dem PC installiert, welches per IP mit dem Telefon kommuniziert. Steht das Telefon rechts von meinem PC, dann trage ich auch "rechts" ein und wenn ich dann mit der Maus an meinen rechten Bildrand komme, dann springt die Maus weiter auf das Telefondisplay. Ich kann dann von der PC-Tastatur/Maus das Telefon "fernsteuern". Das PC-Programm öffnet dazu zwei Ports und wartet auf das Telefon, in dem man die Konfiguration hinterlegen muss.

    Wenn der PC "hinter" dem Telefon hängt, dann "sieht" das Telefon ja auch die PC-Verbindungen und lernt darauf wohl die IP-Adresse des PCs. Die beiden Komponenten "kennen" sich und sie müssen auf beiden Geräten den Zugriff erlauben.

    Technisch zeigt der Netmon schön, dass die Kommunikation über Port 22 (SSH) geht, wobei natürlich offen ist, ob da wirklich dann SSH gesprochen wird.

    Wenn nun schon mal der "Link" zwischen PC und Desktop vorhanden ist, dann ist es eigentlich nur noch eine Frage der Software, dass die Desktop-Version dem Telefon noch andere Daten beibringt, z.B. Anmeldedaten etc.

Extend Your PC to Your Phone with the Polycom Desktop Connector
http://support.polycom.com/global/documents/support/technical/products/voice/FP52855_Extend_Your_PC_to_Your_Phone_with_the_Polycom_Desktop_Connector_1725-47081-001.pdf

UC Firmware Update

Mit diesem Telefon konnte ich auch erstmals die neue UC Firmware testen. schon die Liste der Neuerungen zeigt, dass hier eine Weiterentwicklung im Gang ist und 4.1 einen wichtigen Schritt darstellt. So wird erst mit 4.1 auch ICE, TURN, STUN, MediaBypass, Call Admission Control und viele andere Funktionen unterstützt.

Das Update einer Firmware erfolgt, indem das Telefon die neue Firmware per HTTP/HTTP/FTP von einem Server herunterlädt. Die URL kann das Telefon per DHCP (Custom Option 60) erhalten oder auch statisch über die Konfiguration in der Weboberfläche. Da ich wegen einem Telefon nicht gleich meine DHCP-Optionen anpassen wollte, habe ich einfach den manuellen, statische Weg in Verbindung mit einem kleinen Webserver (HFS) gewählt.

Hinweis
Die Version 5.0 gibt es auch als CAB-Datei zur Bereitstellung im Lync WebService, die nach der Installation nur noch "Approved" werden müssen.

Das Firmware-File ist ein ZIP-Archiv, welches erst einmal ausgepackt werden muss. Je nach Quelle liegen dort dann eine oder mehrere SIP.LD-Dateien drin, die die aktuelle Firmware bereit stellen.

Hier sehen Sie im Log auch, welche Dateien das Telefon wann geladen hat. Ehe Sie aber das Update durchführen können, müssen Sie eine XML-Datei bereit stellen, die dem Telefon den Pfad auf die Firmware mitteilt. In meinem Fall sah das so aus:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?> 
<PHONE_IMAGES> 
  <REVISION ID=""> 
    <PHONE_IMAGE> 
      <VERSION>5.0.0.6454</VERSION> 
      <PATH>http://192.168.103.31/uc5</PATH>
    </PHONE_IMAGE> 
  </REVISION> 
</PHONE_IMAGES>

Diese Datei habe ich ebenfalls per HTTP bereit gestellt und in der Weboberfläche eingetragen:

Das Update dauert ein paar Minuten, da das Telefon erst einen Neustart macht und im Rahmen des Reboot die neue Firmware herunter lädt und dann erst entpackt und installiert.

Achtung
Bei mir hat das System mehrfach gebootet und die Firmware herunter geladen. Lassen Sie den Webserver (Speziell wenn man wie ich einen HFS nutzt) laufen bis das Telefon komplett durchgestartet ist.

Update über Lync

Mit der UC-Firmware 5.0 ist es nun möglich, das Telefon auch von einem Lync Server aktualisieren zu lassen. Allerdings müssen Sie den Schritt auf die Version 5 noch einmal über die bisherigen Wege, d.h. manuell oder per Provisioning, machen. Erst dann können Sie die folgenden Updates vom Lync Server beziehen

Bei nächster Gelegenheit werde ich diese Konfiguration hier beschreiben.

Polycom VVX Device Update from Lync Server Bug
http://blog.lyncdialog.com/2013/10/polycom-vvx-update-from-lync-server-bug.html

Lync Polycom VVX Manager Tool

In Australien hat James Cussen schon mehrere VVX-Systeme installiert und um größere Mengen besser zu managen, hat er sich eine Software dazu geschrieben. Sehr interessant:

Nacharbeiten

Ich wollte diese Produktseite nicht zu lange verzögern. Folgende Punkte muss ich also nachträglich noch beschreiben bzw. erweitern.

  • Enterprise Deployment
    Ich habe noch kein Wort darüber verloren, wie nicht nur ein sondern vielleicht hundert Telefone installiert und zentral verwaltet werden. Dazu gibt es natürlich eine Lösung, die ich noch nachreichen möchte
  • Exchange Kalender Zugriff per EWS
    Das Telefon kann seit Firmware 4.01 auch den Exchange Kalender mit anzeigen. Allerdings muss dies entweder über den zentralen Provisioning Server erfolgen oder per Web erst noch eingestellt werden. Diese Beschreibung werde ich nachreichen.

Einschränkungen

Die Firmware macht schon einen sehr brauchbaren Eindruck. Mit persönlich sind folgende "Kleinigkeiten" aufgefallen, die aktuell noch nicht gehen. Das heißt aber nicht, dass Polycom das nicht einbauen wird. Wir wissen ja alle, dass Software einer Evolution unterliegt und allein die Änderungen von 4.01 auf 4.1 zeigt doch deutlich, dass Polycom aktiv entwickelt.

  • Exchange UM: Ignoriert "CANCEL"
    Lasse ich mich über Outlook von Exchange "anrufen", dann klingeln korrekt alle Endpunkte als auch das VX500. Nehme ich dann aber am PC an, dann klingelt das VVX500 weiter. Anscheinend bekommt es noch nicht jede "Cancel" mit aber tritt natürlich nur auf, wenn ich per Outlook mich anrufen lasse und neben dem Telefon noch einen Lync Client mit Telefonie-Funktion nutze. Sicher eine seltene Konstellation.
  • Exchange UM: Erfordert PIN
    Wenn das VVX500 bei der "Voicemail" anruft, dann verlangt Exchange 2010 UM immer noch eine PIN. Das ist bei Aries nicht so. Anscheinend "versteht" Exchange nicht, dass es sich dabei um einen bereits angemeldeten Benutzer handelt.
  • PC-based Provisioning
    ähnlich wie bei anderen Telefonen würde ich mir wünschen, dass eine Verbindung zwischen dem Telefon und einem PC möglich wäre um die Anmeldung und einen Benutzerwechsel zu vereinfachen. Der Polycom Desktop Connector ist der erste Schritt hierzu und hoffentlich kann der Connector vielleicht auch einfach die Credentials auf dem PC auslesen oder abfragen und auf das Gerät übertragen.
  • Gruppen und Verteiler
    Aktuell gibt es bei mir das Problem, dass die Firmware meine Windows Sicherheitsgruppen nicht auflösen kann. Die Gruppe "+Systemingenieure" bei Net at Work enthält sicher mehr als "keinen" Eintrag. Dazu müsste das Telefon natürlich per WebService bei Lync die Verteiler auflösen können. (Group Expansion). Das könnte aber auch daran liegen, dass ich sehr viele Kontakte in Lync habe. Dass muss ich noch mal untersuchen.
  • PIN-Anmeldung
    Eine Anmeldung per Extension+PIN ist aktuell noch nicht implementiert. Ein Anwender muss einen Identitätswechsel also immer über den Browser oder die Eingabe am Telefon durchführen.
  • Kosmetische "Probleme"
    Bei der Übersetzung kann es schon mal passieren, dass ein Leerzeichen vergessen wird. Schlimm ist es nicht, wenn bei verpassten Anrufen die Nummer z.B. an den Text "geklebt" ist.

Diese "Fehler" müssen nicht am VVX500 liegen, sondern können auch an meinem Testfeld liegen.

Einschätzung

Ich finde es sehr gut, dass es ein weiteres "echtes" Telefon für den Einsatz mit Lync gibt, welches nicht nur "schick" aussieht., sondern auch ohne Zusatzkomponenten mit Lync zusammen arbeitet und zu einem akzeptablen Preis die Verbreitung von Lync sicher unterstützen wird. Dass es sich dabei nicht um ein von Microsoft quasi definiertes "Aries"-Gerät handelt, tut dem Markt sicher gut, auch wenn es die "Vision" hinter Lync natürlich etwas abschwächt. Ein (günstiges) Telefon kann nun mal keine Video-Konferenz und auch Dateitransfer, Desktop-Sharing, Whiteboard und selbst Instant Messaging sind nicht möglich aber sind für den Einsatzzweck auch gar nicht gefordert.

Dafür gibt es ein weiteres schickes Telefon für Lync und so langsam kann wirklich niemand mehr behaupten, mit Lync könnte man nicht telefonieren, weil man immer einen PC dazu brauchen würde. Es ist definitiv ein Gerät. welche ich für Showrooms, Testinstallationen etc. mit vorschlagen werde.

VVX Manager

Wer mehrere VVX-Endgeräte hat, sollte auch einen Blick auf den VVX Manager werfen.

Weitere Links