Plantronics Voyager Pro uC

Nach langer Zeit habe ich mal wieder ein echtes "Headset" ohne Bügel mit Lync verbunden. Was mir natürlich zuerst auffällt, der der umfangreiche Inhalt des Kartons. Das Netzteil hat Adapter für Europa und uK. Das Headset selbst wird per Micro-USB geladen. Das erlaubt natürlich auch unterwegs ein Nachladen mit jedem Handykabel. Vor dem ersten Einsatz sollten Sie das Headset auf jeden Fall komplett einmal aufladen.(ca. 90 Minuten)

Das Kabel ist ebenso dabei wie eine Gürteltasche. Wer wirklich "UC" nutzen möchte, sollte das Headset mit dem USB-Dongle und nicht mit einem eventuell ebenfalls vorhandenen Bluetooth-Stack des Notebooks verwenden.

Beim Einstecken des BT300 werden einige Geräte erkannt. Wundern Sie sich nicht, dass beim Headset dann nicht Voyager steht. BT300 ist der USB-Dongle

Wer mag, kann natürlich die zusätzliche Software "Plantronics Spokes" installieren. Erforderlich ist dies aber für Lync nicht. Es sind aber ein paar weitere Einstellungen möglich, die Lync so nicht bietet.

Interessant ist hier die Funktion den Lync-Status abhängig vom Headset zu setzen. Zudem ist ein Update-Manager enthalten, der den kleinen Computer am Ohr ebenfalls aktualisiert und in der Taskleiste kann der Batteriestatus angezeigt werden:

Ohne Bügel werden Sie sich schnell dran gewöhnen, dass Sie das Headset eigentlich nie absetzen. Es gibt Tasten zum Annehmen, lauter/leiser und Ausschalten. Durch zusätzliche Partnerschaften per Bluetooth mit Mobiltelefon etc. wird es ihnen sicher auch passieren, das Sie das Büro verlassen und das Headset immer noch auf dem Ohr haben.

Was ich sehr schlecht auf einer Webseite beschreiben kann ist der interne Sprachprozessor. Nicht nur, dass er Nebengeräusche durch mehrere Mikrofone sauber entfernt. Er "spricht" auch mit dem Benutzer. Ein kurzer Druck auf den Einschalter startet eine Ansage über die verbleibende Sprechzeit. Auch Peering, Einschalten, Ausschalten etc. wird per Sprache angesagt. Das ist deutlich verständlicher als Tonfolgen.

Für unterwegs ist natürlich die Tasche mit Gürtelclip interessant. Da nur das Headset und der USB-Dongle hinein passen, ist sie sehr klein.

Der Deckel mit Magnetverschluss verriegelt den USB-Dongle gleich mit. Nur ein USB-Kabel zum Aufladen passt nicht mehr rein.

Am Anfang war ich unentschlossen, ob der Tragekomfort "passt", vor allem weil ich auch Brillenträger bin und damit der Bügel und das Headset sich den Platz hinter dem Ohr teilen müssen. Aber auch das funktioniert reibungslos.

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