Headset Prüfpunkte

Beider Menge an Headset, die mittlerweile für Lync verfügbar sind, kann ich wirklich nicht mehr alle Geräte selbst ausführlich testen. Aber dafür gibt es Kollegen, die viel telefonieren und von denen ich mir ein Feedback einhole. Folgende Punkte habe ich für mich als Checkliste angelegt, damit ich keinen Faktor vergesse.

Thema  Beschreibung
Lync Funktion 

Hier möchte die zum einen beschreiben, wie die Erfahrungen mit Lync sind. Ein Lync zertifiziertes Headset installiert sich einfach so ohne manuelle Treiberquelle und ist ohne Neustart des Computers oder gar Lync einsatzbereit. Ich prüfe dies derart, dass ich z.B. eine Lync Konferenz starte, dann das Headset anschließe und dann das Headset umschalte.

Audio-Leistung 

Primäres Kriterium für ein Headset ist die Tonqualität. Das betrifft sowohl das Mikrofon, welches idealerweise Umgebungsgeräusche bauartbedingt gar nicht aufnimmt oder per Noice Cancelling ausfiltert, so dass man auch in lauten Umgebungen nicht lauter sprechen muss. Bei der Wiedergabe gehört es mittlerweile zum guten Ton, Lautstärkespitzen zu filtern. Es bleibt dennoch ein subjektiver Eindruck, auch wenn ich auf Headset Delay ein messbares Kriterium beschrieben habe

Tragekomfort 

Ohren sind eine sehr persönliche Sache und damit ist Tragekomfort eine rein subjektive Einschätzung. In der Regel sind alle Headsets gut bis sehr gut, so dass hier eher "Ausreißer" besonders erwähnt werden.

Tasten

Die Tasten am Headset müssen zumindest zur Rufannahme und Beendigung genutzt werden können. Vorhandene Lautstärkeregler sollten funktionieren.

Akku

Sie bequemt drahtlosen Headsets sein können, so haben Sie immer das Problem der "Akku-Alterung". Wenn jemand ortsfest arbeitet, sollte er besser mit zudem günstigeren USB-Headsets arbeiten.

Beim Akku ist neben der der Ladezeit, Standby-Zeit aber primär die Sprechzeit wichtig. 8-12h Stunden sollten es sein, um auch noch nach 2-3 Jahren durch den Tag zu kommen. die kleinen Akkus lassen nämlich oft sehr schnell nach.

Ideal sind natürlich einfach wechselbare Akkus, wenn Sie das Headset länger nutzen wollen. Allerdings kann man natürlich schon fragen, warum ein Smartphone einen fest verbauten Akku hat und dann das vom Headset fordern.

Wichtig ist mir auch die Anzeige des Akkustand bzw. die Warnung am Ende. Einige Headsets haben an der Basis eine Anzeige, andere piepen kurz vor dem Ende. Wohl dem der dann ein Zweitheadset zum umschalten hat.

Verbindung

Eigentlich werden heute alle Headsets per USB angeschlossen. Nur so kann auch eine Steuerung per Tasten erfolgen und die eventuell eingebaute Soundkarte umgangen werden. Bei drahtlosen Headsets endet die USB-Verbindung aber schon direkt in einem USB-Dongle oder einer Basis, die meist zugleich das Headset laden kann. Dann geht es entweder per DECT oder Bluetooth weiter. BT-Headsets haben oft eine Zweitnutzung an einem Smartphone aber DECT ist in BüroUmgebungen die bessere Wahl. Das 2,4 GHz-Band von Bluetooth wird auch von Mikrowellen und WLAN genutzt.

Software 

Es gibt "einfache" Headsets, die nach dem Anstecken (und Aufladen) sofort funktionieren. Leistungsfähigere Headsets können per Software auf dem PC umfangreich angepasst werden. Das beginnt bei Klingeltönen, Anpassung der Sprachansagen, Steuerung der Präsenz bei anderen TK-Plattformen, Konfiguration der Lautstärke bzw. Clipping und die Anzeige des Akkustands. Das ist erst mal nett, aber macht das Deployment komplexer und überfordert viele Anwender.

Da die meisten Headsets einen kleinen eingebauten Prozessor haben, kann oftmals auch die Firmware aktualisiert werden.

RingTone 

Das klassische Headset wird auf dem Kopf getragen und so kann Lync einen neuen Anruf auch signalisieren. Wenn der Mitarbeiter aber das Headset auf die Seite gelegt hat, dann hört er das Klingeln nicht. Lync kann zwar auch ein zweites Audio-Device ansteuern, aber dazu muss der PC einen Lautsprecher haben, der auch nicht zufällig "stumm" geschaltet ist. Bei einigen Funk-Headsets mit Basis kann die Basis selbst einen Ruf signalisieren.

Haptik 

möchte hier z.B. beschreiben, welche mechanischen Eindruck das Headset und die Basis machen.

Die Liste wird ggfls. erweitert

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