Outlook 2010

24. Jul 2013 Office 2010 SP2 released
Exceldatei mit Liste der Änderungen . Die Liste zu Outlook enthält gerade mal zwei kleine Einträge
http://download.microsoft.com/download/9/5/9/959F3A24-80B3-4930-8FF8-D3C631BB878F/Microsoft%20Office%20and%20SharePoint%202010%20Service%20Pack%202%20Changes.xlsx
Blogeintrag
http://blogs.technet.com/b/office_sustained_engineering/archive/2013/07/16/office-2010-and-sharepoint-2010-service-pack-2-availability.aspx
Mit allen Download Links

29. Feb 2010 Office 2010 SP1 released
32bit http://www.microsoft.com/download/en/details.aspx?id=26622 (361 MB)
64bit http://www.microsoft.com/download/en/details.aspx?id=26617 (439 MB)
ACHTUNG: Erinnerungen kommen nicht mehr, wenn auch noch Microsoft CRM installiert ist
http://community.office365.com/en-us/f/146/p/6843/28795.aspx
http://social.technet.microsoft.com/Forums/en-US/officeitpro/thread/08aa3ff0-1836-4f93-ac2d-f83fd1993eef/
2532126 Known issues when you install Office 2010 SP1 and SharePoint 2010 SP1
http://social.microsoft.com/Forums/en-CA/crm/thread/43791b51-9ab9-4394-9a1e-cc6919d4cecd Problem könnte CRM sein

Welche Office 2010-Version soll ich nehmen: 32-bit oder 64-bit?
http://blogs.technet.com/dmelanchthon/archive/2010/04/23/welche-office-2010-version-soll-ich-nehmen-32-bit-oder-64-bit.aspx
Der Fachmann rät zur 32bit Version auch auf Windows 64bit.
Siehe auch : 64-bit editions of Office 2010 http://technet.microsoft.com/en-us/library/ee681792(office.14).aspx

Outlook 2010 macht Fehler ? Versuchen Sie mal den aktuellen Hotfix
2540106 Description of the Outlook 2010 hotfix package (Outlook-x-none.msp): May 2, 2011
(Oder Google/Bing) nach "Description of the Outlook 2010 hotfix package"

Archiv in Outlook 2010 nicht -> Falscher Lizenzschlüssel aus TechNet oder MSDN verwendet oder falsche Version ?
Oder falsche Version. Siehe PersonalArchiv

968629 You cannot see features in Office 2010 builds if you are running Communicator 2007 R2 RTM or earlier versions

Ich sehe nur drei Bereiche, in denen Office 64bit sinnvoll sein kann:
- Exceluser mit XLS-Dateien >2 GB
- Projectuser mit XLS-Dateien >2 GB
- Exchange Administratoren für Import/ExportPST  (was aber in SP1 auch entfällt)

Mitte Juli 2009 hatte Microsoft nun auch Office 2010 als "Technical Preview" bereitgestellt, so dass ich mich auch mit Outlook 2010 beschäftigen konnte. Microsoft bringt für die normalen Office Anwendungen (Word, Excel etc.) eher wenig Veränderungen mitbringt, sie wurden ja mit dem Schritt von 2003 auf 207 schon mächtig umgekrempelt. In Outlook 2010 finden sich nun aber überall die "Ribbons", die früher nur beim Verfassen von Mails sichtbar wurden. Doch eins nach dem anderen. 

Preise

Sicher werden die Straßenpreise und Volumenverträge wieder individuell verhandelt werden. Aber Listenpreise sind ein kleiner Anhaltspunkt.     Leider ist Outlook 2010 nicht in der Exchange 2010 Client CAL enthalten, so dass Outlook entsprechend zu lizenzieren ist.

Produkt Word Excel Powerpoint OneNote Outlook Publisher Access WebApp Support Preis
Paket/Keycard

Office Home & Student

Ja

Ja

Ja

Ja

Nein

Nein

Nein

Ja

90 Tage

109€/139€

Office Home & Business

ja

Ja

Ja

Ja

Nein

Nein

Ja

90 Tage

249€/379€

Office Standard

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

365 Tage

Nur Volume

Office Professional

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

365 Tage

499€/699€

Office Professional Plus

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

365 Tage

Volume, MSDN, Technet

Office Academic

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

90 Tage

?/109€

Einzelprodukte

189€

189€

189€

109€

189€

189€

189€

189€

-

-

Einzelprodukte Academic

59€

59€

59€

59€

59€

59€

59€

59€

-

-

Die günstigste Version Outlook 2010 zu lizenzieren ist also Office Home&Business bzw. Office Academic oder als Einzelprodukt für 189€/59€. Wikipedia hat eine andere Übersicht, http://en.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Office_2010

Lizenz und Installation

Normalerweise installiert man Outlook 2010 mit der Office Suite einfach mit. Der Technical Preview enthielt aber noch eigene Pakete für Visio, Sharepoint Designer und Infopath. Sowohl im Visio als auch im Sharepoint Workplace-Paket war aber auch Outlook 2010 enthalten und zwar als "Trial"-Version.

Ich nehme an, dass auch später Outlook als Komponente weiter enthalten aber getrennt zu lizenzieren sein wird. Mich stört daran, dass man es natürlich lizenzieren muss und vor allem dass es quasi immer mit installiert wird. Die Auswahlbox bekommt man nämlich nur, wen man auf "Anpassen" klickt. Am Ende landeten bei mir ca. 1 GB für Office mit Outlook, Visio, Sharepoint Workplace in der virtuellen Maschine.

Outlook 2010 Start und Konfiguration

Ob der neue Splash-Screen mit dem "bewegten Hintergrund" wirklich erforderlich ist, sei dahin gestellt. Der Installationsassistent nutzt weiterhin "Autodiscover", um die Exchange Konfiguration automatisch zu gestalten. Neu ist die Funktion "Text Messaging" dazu gekommen, um eine Verbindung zum Smartphone oder Mobile Provider herzustellen. Diese Funktion kennt Exchange ActiveSync auch schon derart, dass Kurzmitteilungen des Anwenders per ActiveSync auf den PDA repliziert und von dort dann versendet werden.

Der Autodiscover-Prozess wird dann auch entsprechend angezeigt: 

Und wer wir wird kein Zertifikat für "Autodiscover.netatwork.de" einsetzt und Zugriffe per HTTP und Redirect auf eine andere URL umleitet, muss einmalig eine Warnung bestätigen:

Wenige Sekunden später erscheint Outlook 2010 in seiner ganzen Pracht. Wer bei der Konfiguration alles auf Standard gelassen hat, wird aber sich kurz erschrecken, dass der Posteingang und alle anderen Ordner leer sind, denn der CachedMode ist per Default aktiv und die Inhalte müssen über eine Replikation in die lokale OST-Datei übertragen werden, ehe Sie diese dann sehen. Zum Glück startet Outlook mit dem Kalender und danach direkt mit dem Posteingang, so dass dies nur ein paar Sekunden dauern sollte.

Outlook 2010 Update: "Optimierung" der OST-Datei

Wer von Outlook 2007 oder älter aktualisiert und eine OST-Datei hat, wird am Anfang mit etwas weniger Performance leben müssen, da Outlook 2010 im Hintergrund eine Reorganisation der lokalen OST-Datei durchführt. Als Anwender sehen Sie dies direkt an einer Infozeile:

Und wenn Sie drauf klicken, erscheint eine Balkenanzeige über den Fortschritt samt der Anzeige des aktuell bearbeiteten Ordners:

Da meine OST-Datei danke Exchange Personal Archiv nun mehr nur noch 1,6 GB statt vormals 5 GB groß ist, was die "Konvertierung" in etwas weniger als 20 Minuten abgeschlossen.

Outlook 2010 Update: Einstellungen

Bei dem Update sind zudem ein paar nette Einstellungen verloren gegangen, die ich wieder manuell vornehmen musste. So nutze ich weniger die "Ribbons" von Office sondern viel intensiver die Schnellstartleiste ganz oben, welche man um eigene Kurzzugriffe erweitern kann. Hier z.B. meine "neue Mail"

Ich habe mir hier z.B. die Optionen für Signierung und Verschlüsselung und die Anforderung von Gelesen/Zugestellt-Quittungen addiert. Damit komme ich deutlich schneller an diese Einstellungen. Das gleiche habe ich mir für eingehende Mails geändert, so dass ich diese sehr schnell löschen, weiterleiten oder in Ordner ablegen kann, ohne dass das "Ribbon" mit wertvolle Pixel klaut.

Bei der Leiste für SMIME etc. sehen Sie aber auch, dass Outlook 2010 auch diese Einstellung von Outlook 2007 nicht übernommen hat. Auch hier musste ich also wieder meine Zertifikate, die natürlich in Windows immer noch da waren, wieder für die Nutzung mit SMIME einbinden.

Outlook 2010 Update: Shortcuts

Und wieder hat es Microsoft geschafft, die Arbeit für Tastaturjunkies zu erschweren. Schon beim Wechsel von Outlook 2003 nach 2007 wurden die Tastaturkürzel z.B.: für "Mail in Ordner ablegen" geändert. Mit dem umstieg auf

Outlook 2010 Oberfläche

Mit Outlook 2010 wurde nun die neue "Ribbon"-Oberfläche von Office 2007 auch auf das Outlook 2010 Hauptfenster angewendet.

 

Auch die Mails, Termine und Kontakte stellen sich im aktualisierten Verwand der Office 2010 Linie dar. Weitere Bilder hierzu erspare ich mir aber. Sie können Office 2010 selbst als Testversion herunterladen und installieren.

Outlook 2010 Lizenz Kontrolle

Microsoft zieht die Zügel im Bereich Office etwas an. Während eine Exchange Evaluierungsversion auch nach 120 Tagen einfach mit entsprechenden Warnungen weiter läuft, ist bei Office schon in der Kopfzeile erkennbar, wenn ein Produkt noch nicht lizenziert ist.

Dieser Status trifft sogar zu, wenn Sie einen gültigen Produkt Key eingegeben haben aber Office noch nicht aktiviert ist. Allerdings sind die Auswirklungen nicht nur auf die sichtbare Anzeige in der Statusleiste beschränkt, sondern auch Funktionen von Outlook sind reduziert. Zuerst fällt Sie auf, wenn Sie eine Mail schreiben wollen:

In diesem Zustand können Sie nur noch ihre bestehenden Mails "lesen" aber keine neuen Mails mehr erfassen oder auf bestehende Mails antworten:

Die entsprechenden Menüs sind einfach nicht mehr da oder auskommentiert. An welchen weiteren Stellen solche Einschränkungen noch greifen, habe ich nicht weiter untersucht. Ich muss aber zugeben, dass ich bei der Installation nicht Online war und die automatische Aktivierung im Setup abgewählt hatte. Die Aktivierung können Sie nachträglich über das Datei - Hilfe - Menü starten.

Ich musste danach aber Outlook 2010 einmal neu starten, damit er die Aktivierung auch übernommen hat und ich meine Menüs wieder nutzen konnte.

Outlook 2010 und Exchange 2010

Exchange 2010 bringt einige neue Funktionen mit, die sich auch in Outlook niederschlagen. für einen Teil davon benötigt Outlook auch Exchange 2010 und andere setzt Outlook um, damit es zu OWA gleich zieht:

  • Archiv Mailbox
    Die mit Exchange 2010 neu hinzugekommene ArchivMailbox wird von Outlook 2010 nun auch selbständig erkannt und automatisch eingebunden.
  • Mailtips
    Wie schon bei OWA zeigt Outlook 2010 die "Mailtipps" genannten Vorwarnungen an. Damit soll verhindert werden, dass Mitarbeiter Mails versenden, die eh nicht ankommen würden weil diese z.B. zu groß sind oder zu viele Empfänger enthalten.
  • SMS-Anbindung mit ActiveSync
    Siehe auch Ex2010 SMS

Nett ist auch die Funktion, die ich bislang immer als Makro nachgerüstet habe: Wenn Sie eine Mail ohne Betreff versenden wollen, dann ist dies meist unabsichtlich passiert und es erschwert dem Empfänger auf jeden Fall eine schnelle Information über den Inhalt. Weil dies sehr unhöflich ist, meldet sich Outlook beim Versand einer Mail ohne Betreff mit einer Warnung:

Outlook 2010 Beta Bugs

Outlook 2010 Beta hat noch den Fehler, dass HTML-Mails manchmal deutlich größer sind, als diese sein müssten. Es gibt Berichte, dass aus 100k oder auch 20k Mails manchmal sogar 700k und mehr werden. Das kostet nicht nur Übertragungsvolumen als auch Speicherplatz im Postfach. Angeblich sollte es helfen, die Checkbox bei "Benutze CSS" zu entfernen. Mittlerweile gibt es einen Patch für das Problem.

Outlook 2010 und Autodiscover

Outlook 2010 scheint die Antworten einer Autodiscover-Antwort zu "Cachen" (Verzeichnis C:\Users\%username%\AppData\Local\Microsoft\Outlook), so dass man in vielen Fällen auch ohne korrekte externe Konfiguration von extern arbeiten kann. Das ist eine Änderung zu Outlook 2007 aber sollte Sie nicht davon abhalten, dennoch Autodiscover korrekt zu konfigurieren und externe Zugänge abzusichern.

Outlook 2010 auf XP mit Exchange 2013

Offiziell (Stand Okt 2013) sind Exchange 2013 und Outlook 2010 kompatible. Outlook 2010 kann aber auch noch auf Windows XP installiert werden. Da Outlook aber auch auf Funktionen des Betriebssystems aufbaut, kann die Kompatibilität mit Exchange 2013 unter dieser Konstellation nicht garantiert werden. Natürlich ist Windows XP schon lange "out of Support" und sollte in professionellen Umgebungen schon lange nicht mehr eingesetzt werden. Und es gibt diverse Hinweise darauf, dass einige Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit auch unter Windows XP der Zugriff auf Exchange 2013 möglich ist. Relevant dürfte hier sein, dass Exchange 2013 nicht mehr per MAPI/RPC sondern nur noch per Outlook Anywhere über "http(s)" erreichbar ist. Zudem kann Windows 2012 als Server zu Probleme führen, da hier andere Default-Einstellungen für Authentifizierung und Verschlüsselung gelten. In den 12 Jahren zwischen Windows XP und Windows 2012 ist dies nicht ungewöhnlich. Dinge., die sie prüfen können:

  • Zertifikatskette
    Windows XP hat vielleicht noch nicht alle neueren Stammzertifikate "im Bauch". Nutzen Sie einfach mal den Internet Explorer (Firefox u.a. nutzen eigene Stammzertifikate !) und surfen Sie Exchange an. Es sollte keine Zertifikatswarnungen geben.
  • Zertifikat
    Eventuell kann ihr Windows XP/Outlook auf der Plattform nicht mit SAN-Zertifikaten umgehen. Stellen Sie sicher, dass z.B. der Name des Zugangspunkts auch der CN des Zertifikats ist. Zum Test könnten sie auch ein selbst signiertes Zertifikat auf dem Exchange erstellen und dieses auf dem Clients als "Trusted" addieren. (Achtung: dürfte andere Clients stören)
  • Kerberos
    Ich gehe davon aus, dass sie intern eine Anmeldung per Kerberos nutzen. Entsprechend ist "KerbTray" das Mittel der Wahl um auf dem Client zu schauen, ob es überhaupt ein Kerberos-Ticket gibt.
  • "Integrierte Authentifizierung" und LmCompatibilityLevel
    Wenn sie Kerberos nicht nutzen und der Client danke "Negotiate" dann auf NTLM zurück fällt, sollten hier die Clients und Server auch die gleiche Sprache sprechen. Sie könnten per Gruppenrichtlinien vorgegeben haben dass der Client nur eine "schwache" NTLM/LM"-Anmeldung durchführen soll, der Server aber mindestens NTLMv2 erzwingt.

Änderungen an der LMCompatibilityLevel greifen erst nach dem Neustart des Computers.

  • Proxy/Loadbalancer
    Exchange 20130 nimmt nur noch Verbindungen per HTTPS an. Vielleicht gehr der Client ja übe ihren "Firmenproxy", da die "wenigen" alten Clients eine veraltete Richtlinie haben und damals HTTP intern sowieso nicht so wichtig war. Und oft sind es diese Proxies, die z.B. NTLM komplett stören. Wenn dann auf dem Exchange nicht auch noch "BasicAut" erlaubt ist, dann kommen die Clients nicht weiter.s

Es gibt also einige Punkte zu prüfen aber Prinzipiell sollte auch Outlook 2010 auf Windows XP mit Exchange 2013 arbeiten können.

Fallback
Wenn ihnen das "Problem" bei einer Migration zu spät auffällt, dann überlegen Sie, ob die Anwender per Browser übergangsweise mit Outlook WebApp arbeiten können, bis sie die Ursache gefunden und entsstört haben.

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