Outlook Anywhere

Mit Exchange 2016 wird das Ende von RPC/HTTP eingeleitet.
Stattdessen wird MAPI over HTTP, EWS oder ActiveSync genutzt.

Im internen Netzwerk spricht Outlook in der Regel per TCP mit dem Exchange Server. War das bei Exchange 5.5 bis 2007 noch der STORE:EXE-Prozess, so ist es in Exchange 2010 der RPCClientAccess-Dienst auf dem CAS-Server. Aber über das Internet sind natürlich die Port 135 (RPC Portmapper) und die Exchange Dienste nicht erreichbar. Wer hier nicht per VPN o.ä. arbeiten will, wird die Möglichkeit schätzen, dass Outlook 2003 und neuer ihre MAPI-Daten auch in eine HTTPS-Verbindung "tunneln" können.

Die folgenden Seiten beschreiben die einzelnen Aspekte der Anbindung:

Hier finden Sie aber noch die aktuellsten Hinweise:

Beim Einsatz von Outlook 2007/2010 und Exchange 2007/2010 gehen nicht mehr alle Zugriff durch den RPC/HTTP-Tunnel. Zugriff auf das offline Adressbuch (OAB), Frei/Beleg-Zeiten etc. nutzen direkt die Exchange Webservice und Autodiscover.

Wildcard auf Windows XP
Auf Windows XP kann ein Zertifikatscheck keine Wildcard-Zertifikate prüfen.

Outlook on Windows Vista RTM and XP or earlier operating systems:
The Windows RPC over HTTP component used für Outlook Anywhere requires that the SAN or common name of the certificate must match the Certificate Principal Name configured für Outlook Anywhere.
Quelle: http://technet.microsoft.com/en-us/library/dd351044.aspx

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