Office 365 Professional Plus

Microsoft Consultant Exchange & Skype for Business (m/w)
Kommen Sie zu Net at Work. Wir haben spannende Projekte bei innovativen Kunden. Unser Team arbeitet kollegial und kooperativ – ständiger Austausch und Weiterbildung sind bei uns Standard.
http://www.netatwork.de/karriere

Die Office 365 Pakete E3 und E4 enthalten nicht nur den Service für Exchange, Skype für Business, SharePoint und andere, sondern auch vollwertige Lizenzen der Bürosuite von Office. Diese Seite beschreibt unterschiede, Verteilung, Aktivierung, und Betrieb dieser Produkte auf den verschiedenen Clients.

Achtung:
Office 2010 ist am 13. Okt 2015 ausgelaufen.
Achtung: Office 365 Pro Plus auf Basis von Office 2016 startet im Februar mit dem automatischen Update

In meinem eigenen Tenant habe ich grade mal wieder die Information bekommen:

Pläne und Umfang

Alle Office 365 Pläne enthalten Wege, um Inhalte zu lesen und zu bearbeiten. Dies bedeutet aber nicht automatisch, dass auch die Desktop-Applikationen enthalten sind, denn mit WordApp und Co stellt Microsoft ziemlich leistungsfähige Wege im Browser bereit. Diese "Online-Version" ist in allen Paketen enthalten. Ich habe im April 2015 folgende Daten gesammelt:

  Home/Personal Business Enterprise
W = Win
M = Mac
Office 365 Home Office 365 Personal Office Online Office 365 Business Essentials Office 365 Business Office 365 Business Premium Office 365
E1
Office 365
ProPlus
Office 365
E3/E5

Word (W/M)

5 PC/Mac

1 PC/Mac

Nur Online

Nur Online

5 PC/Mac

5 PC/Mac

Nur Online

5 PC/Mac

5 PC/Mac

Excel (W/M)

5 PC/Mac

1 PC/Mac

Nur Online

Nur Online

5 PC/Mac

5 PC/Mac

Nur Online

5 PC/Mac

5 PC/Mac

PowerPoint PowerPoint (W/M)

5 PC/Mac

1 PC/Mac

Nur Online

Nur Online

5 PC/Mac

5 PC/Mac

Nur Online

5 PC/Mac

5 PC/Mac

Outlook Outlook (W/M)

5 PC/Mac

1 PC/Mac

Nur Online

Nur Online

5 PC/Mac

5 PC/Mac

Nur Online

5 PC/Mac

5 PC/Mac

Publisher Publisher (W)

5 PC/Mac

1 PC/Mac

Nur Online

Nur Online

5 PC/Mac

5 PC/Mac

Nur Online

5 PC/Mac

5 PC/Mac

OneNote (W/M)

5 PC/Mac

1 PC/Mac

Nur Online

Nur Online

5 PC/Mac

5 PC/Mac

Nur Online

5 PC/Mac

5 PC/Mac

Access Access /W)

5 PC/Mac

1 PC/Mac

Nur Online

Nur Online

Nein

Nein

Nein

5 PC/Mac

5 PC/Mac

Online Version
PowerPoint

Tablet/Smartphone

5 Tablet
5 Phone

1 Tablet
1 Phone

Nein

Nein

1 Tablet
1 Phone

1 Tablet
1 Phone

Nein

5 Tablet
5 Phone 

5 Tablet
5 Phone 

Lync/Skype

 60Min
Skype

 60Min Skype

Nein

 

 

 

Nein 

 

OneDrive

1 TB

1 TB

15 GB

1 TB 

1 TB

1 TB

1 TB

1 TB

1 TB

SharePoint

Nein 

Nein

Nein

 

Nein

 

 

Nein

 

Postfach

Nein 

Nein 

Nein 

50 GB 

Nein 

50 GB 

50 GB

Nein 

50 GB

Zudem gibt es natürlich noch Yammer, Delve, Video etc. Microsoft "verschenkt" Office 365 ProPlus also nicht gerade; die kleinsten Pakete enthalten nur die Online-Version aber in Verbindung mit einem 50 GB Exchange Postfach, bis zu 1TB Speicher im OneDrive und Skype bzw. Skype für Business ist das Angebot schon attraktiv im Vergleich zur "Kaufversion". Allerdings ist es auch nu eine "Miete", d.h. nach Ende des Vertrags schalten auch die installierten Versionen sich zum "Viewer" zurück.

Installation und Updates

Es gibt zwei Optionen, wie das Office 365 ProPlus auf den Desktop des Anwenders kommt:

  • Installation durch den Anwender
    Wenn diese Funktion nicht abgeschaltet ist, kann der Anwender sich am Office 365 Portal anmelden und direkt die Office Installation starten. Durch das "Streaming" wird Office 365 Pro Plus in der Regel in wenigen Minuten "betriebsbereit", der Client lädt aber im Hintergrund noch eine ganze Weile die fehlenden Bestandteile herunter. Dies ist sicher ein gangbarer Weg für Einzelbüros, Heimarbeitsplätze und kleinere Niederlassungen. Per Default steht dieser Weg allen Anwendern offen, die eine Lizenz zugewiesen bekommen haben.
  • Zentrale Verteilung
    Größere Standorte werden aber schon bei der Bandbreite zum Internet es vorziehen, einmal die Installationsquellen herunter zu laden und dann intern bereit zu stellen. So können auch viel Clients zeitnah über das lokale Netzwerk mit der aktuellen Installation bedient werden.

Auch die Aktualisierung erfolgt so, wie die Installation erfolgt ist, d.h. direkte Installationen bekommen auch ihre Updates aus der Cloud und lokale Installationen schauen regelmäßig in der Installationsquelle nach Updates. Hier unterscheidet sich die "Click to Run"-Installation von einer klassischen Installation. Es werden keine Ordner, Dateien und Registrierungsschlüssel auf dem Client angelegt sondern ein kompletter "Container" wird auf dem PC abgelegt, der dann quasi "virtuell" gemounted wird. Sie haben sicher schon gesehen, dass Windows eine ISO-Datei einfach als Laufwerk einbinden kann. Genauso kann durch die Applikationsvirtualisierung (Siehe auch Virtualisierung zu Softgrid, Thinstall, Ceedo) der Container in das Live-System eingebunden werden. Sie "sehen" im Windows Explorer die Verzeichnisse und Dateien und die Schlüssel in der Registrierung. Dies ist aber alles nur dynamisch eingebunden. Es ist sogar denkbar, dass Sie mehrere Versionen und Patchstände nebeneinander vorhalten und je nach Benutzer aktivieren. Eine Installation als auch ein Update ist immer nur ein Tauschen des Containers, wobei hier in der Regel nur Deltas übertragen werden.

Welches Produkt sie haben, können Sie über "Datei -Konto" einfach sehen.

Office 2013 mit MAK Key Office 365 Pro Plus

Microsoft stellt normalerweise an jedem "Patch Tuesday", also der erste Dienstag im Monat, eine neue Version bereit. Sobald die Client diese Version finden, laden Sie diese herunter und wenden diese an.

Wenn Sie eine zentrale Installation als Firma bereitstellen, müssen Sie selbst die Quellen auf diesen Ort herunter landen, damit die Clients diese Updates bekommen.

Office 365 Pro Plus kann also nicht über das normale Windows Update oder WSUS aktualisiert werden !

Lizenzierung

Sie haben anhand der Pakete eiter oben schon gesehen, dass die Anzahl der Installationen pro Benutzer gezählt wird. Technisch ist ein Office 365 ProPlus auch einfach "nur" ein Office, welches beim ersten Start eine Aktivierung anfordert. Damit es ein Office 365 ProPlus wird, meldet sich der Anwender am Office mit seinen Office 365 Anmeldedaten an, worauf dann Office eine Lizenz abfordert und lokal installiert. Dieses Lizenztoken gilt ca. 30 Tage. Office 365 Pro Plus prüft ca. alle 30 Tage, ob die Lizenz noch gültig ist, d.h. der Benutzer in der Cloud immer noch eine Office Lizenz zugewiesen bekommen hat. Der Anwender kann selbst nachsehen, wo Installationen unter seinem Namen aktiv sind:

Über den Weg kann ein Benutzer selbst ein Gerät auch wieder frei geben.

Aktuell scheint es noch keinen Weg zu geben, als Administrator die Anzahl und Namen der Installationen zu ermitteln und zentrale Geräte wieder zu deaktivieren. Das kann wohl nur der Benutzer selbst in seinem Portal. Auch werden Aktivierungen der App-Versionn (IOS, Anrdoid, Windows Phone) noch überhaupt nicht erfasst.

Lizenz-Sonderfall "Shared Computer Activation"

Die Lizenzierung pro Benutzer und pro Gerät wird natürlich dann knifflig, wenn ein Anwender mehr als 5 Geräte nutzt oder mehrere Anwender auf einem Gerät arbeiten:

  • Viele Anwender auf einem Gerät
    Hier braucht jeder Anwender eine Office 365 Lizenz, weil er Office 365 ProPlus unter seinem Konto aktivieren muss. Es reicht nicht, wenn ein anderer Anwender auf dem Gerät schon einmal Office 365 ProPlus installiert und aktiviert hat. In diesem Fall könnte es interessanter sein, Office normal zu lizenzieren, z.B. ein Familien-PC mit mehreren Anwendern.
    Ein Sonderfall sind hier aber "PoolPCs" oder Terminal Server
  • Ein Anwender auf vielen PCs
    Es gibt durch aus ArbeitsUmgebungen, bei denen Anwender immer wieder einen anderen Arbeitsplatz nutzen, also keinen festen PC nutzen und auch keinen Notebook haben.

In beiden Fällen ist die statische Lizenzierung pro Benutzer natürlich nicht passend. Seit Juli 2014 gibt es eine alternative Lizenzierung, bei der weiterhin Office 365 Pro Plus auf dem Client installiert und durch den Anwender aktiviert wird, aber nicht als permanente Lizenz zählt. Office 365 Pro Plus wird beim Start des Anwender nur quasi temporär aktiviert. Das Lizenztoken ist nur wenige Tage gültig.

Damit eignet sich diese Verfahren definitiv nicht für Notebooks oder andere Geräte, die einige Tage ohne Internet-Zugriff arbeiten müssen. Aber das ist auch nicht die Zielgruppe dieser Lizenzform

Um die Bequemlichkeit sicherzustellen, sollten Sie natürlich hier eine automatische Aktivierung unterstützen. Weiterhin bekommt Microsoft natürlich mit, auf welchen PCs der Anwender Office aktiviert. Es wird also auffallen, wenn auf 100 PCs sich am gleichen Tag der gleiche Anwender anmeldet.

Welche Erkennung im Hintergrund genau passiert, wird von Microsoft aus verständlichen Gründen nicht offen gelegt. Die "Art" der Lizenzierung bestimmen Sie aber schon beim Download der Installationsquelle und der darauffolgenden Installation auf dem PC. für die automatische Aktivierung ist eine Einstellung in den Gruppenrichtlinien ratsam.

Ich habe dies bislang nur auf Windows genutzt. Ich kann leider noch nichts dazu sagen, ob dies auch für Office/Mac zutrifft.

Your questions answered. Shared computer activation in Office 365 ProPlus
https://channel9.msdn.com/Shows/Mechanics/Your-questions-answered-Shared-computer-activation-in-Office-365-ProPlus

Deployment Options

Klassischerweise bekommen Office 365 Pro Plus Anwender jeden Monat eine neue Version, die nicht nur Sicherheitsupdates und Patches sondern manchmal auch neue Funktionen enthält. Microsoft ändert hier also sein Modell gegenüber früheren Versionen, bei denen immer mal wieder "Office Updates" über Windows Update verteilt wurden. Viele Anwender haben aber dabei übersehen, dass es auch schon für Office 2013 und 2010 quasi "monatliche Updates" gegeben hat, die aber nicht über Windows Updates gekommen sind. Erst wenn ein "Sicherheitsupdates" auch die andren Updates mitgebracht haben, hatten Sie so eine aktuellere Version.

Mit Office 365 ist die nun anders. Hier gibt es monatliche Updates aber auch verschiedene "Branches". Office 365 kennt zwei "Stufen" des Deployment und Sie können über diese Einstellung steuern, welche Versionen der Client erhalten soll.

So können einige ausgewählte Piloten immer die monatlich aktuelle Version erhalten, während andere Gruppen etwas konservativer aktualisiert werden. Wenn Sie die Updates dann nicht mehr direkt aus dem "Internet" beziehen, sondern über einen lokalen Verteilpunkt, dann können Sie natürlich die Updates noch weiter verzögern, wenn Sie dies wirklich wollen.

Weitere Links

Microsoft Consultant Exchange & Skype for Business (m/w)
Kommen Sie zu Net at Work. Wir haben spannende Projekte bei innovativen Kunden. Unser Team arbeitet kollegial und kooperativ – ständiger Austausch und Weiterbildung sind bei uns Standard.
http://www.netatwork.de/karriere